Das Mikrobiom mit verlorengegangenen Arten wiederaufbauen – mit Joghurt aus L. reuteri, L. gasseri und B. longum

Aktualisiert am 7. August 2026

 

Rezept: L. reuteri, L. gasseri und B. longum – SIBO-Joghurt selbst herstellen

Auch für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet (siehe Hinweise unten).


Zutaten (für ca. 1 Liter Joghurt)

  • 4 Kapseln L. reuteri (jeweils 5 Milliarden CFU)
  • 1 Kapsel L. gasseri (jeweils 12 Milliarden CFU)
  • 2 Kapseln B. longum (jeweils 6 Milliarden CFU)
  • 1 EL Inulin (alternativ: GOS oder XOS bei Fruktoseintoleranz)
  • 1 Liter (Bio-)Vollmilch, 3,8 % Fett, ultrahocherhitzt und homogenisiert oder UHT-Milch
    • (Je höher der Fettgehalt der Milch, desto dicker wird der Joghurt.)


Hinweis:

  • 1 Kapsel L. reuteri, mindestens 5 × 10⁹ (5 Milliarden) CFU (en)/KBE (de)
    • CFU steht für colony forming units – auf Deutsch koloniebildende Einheiten (KBE). Diese Einheit gibt an, wie viele lebensfähige Mikroorganismen in einer Zubereitung enthalten sind.


Hinweise zur Milchwahl und Temperatur

  • Keine Frischmilch verwenden. Sie ist für die langen Fermentationszeiten nicht stabil genug und nicht steril.
  • Ideal ist H-Milch (haltbare, ultrahocherhitzte Milch): Sie ist steril und kann direkt verwendet werden.
  • Die Milch sollte Zimmertemperatur haben – alternativ kannst du sie in einem Wasserbad vorsichtig auf 37 °C (99 °F) erwärmen. Höhere Temperaturen vermeiden: Ab etwa 44 °C werden die probiotischen Kulturen geschädigt oder zerstört.


Optimale Fermentationstemperaturen für jedes Starter-Set

Starter-Set Name Empfohlene Fermentationstemperatur
1 Glücklicher Darm 38 °C (100 °F)
2 Leichter Darm 37 °C (99 °F)
3 Ruhiger Darm 37 °C (99 °F)
4 SIBO Stabil 38 °C (100 °F)
5 SIBO 41 °C (106 °F)
One L. reuteri 38 °C (100 °F)
Darm Protect (Exklusiv – nur im Komplettpaket aller Sets erhältlich) 38 °C (100 °F)

 

 

Zubereitung

  1. Alle 7 Kapseln öffnen und das Pulver in eine kleine Schüssel geben.
  2. 1 EL Inulin pro Liter Milch hinzufügen – es dient als Präbiotikum und fördert das Bakterienwachstum. Für Menschen mit Fruktoseintoleranz eignen sich GOS oder XOS als Alternativen.
  3. 2 EL Milch in die Schüssel geben und gründlich verrühren, damit keine Klumpen entstehen.
  4. Die restliche Milch einrühren und gut vermischen.
  5. Die Mischung in einen für die Fermentation geeigneten Behälter (z. B. ein Glas) geben.
  6. In das Joghurtgerät stellen, die Temperatur auf 37 °C (98,6 °F) einstellen und 36 Stunden fermentieren lassen.

 

Ab der zweiten Charge 2 Esslöffel Joghurt aus der vorherigen Charge als Starter verwenden

Die erste Charge bereitest du mit den Bakterienkapseln zu.

Ab der zweiten Charge 2 Esslöffel Joghurt aus der vorherigen Charge als Starter verwenden. Das gilt auch, wenn die erste Charge noch dünnflüssig oder nicht vollständig fest ist. Verwende ihn als Starter, solange er frisch riecht, mild säuerlich schmeckt und keine Anzeichen von Verderb aufweist (kein Schimmel, keine ungewöhnlichen Verfärbungen, kein stechender Geruch).

 

Pro 1 Liter Milch:

  • 2 EL Joghurt aus der vorherigen Charge

  • 1 EL Inulin

  • 1 Liter UHT-Milch oder ultrahocherhitzte, homogenisierte Vollmilch

 

So geht’s:

  1. 2 EL Joghurt aus der vorherigen Charge in eine kleine Schüssel geben.

  2. 1 Esslöffel Inulin hinzufügen und mit 2 Esslöffeln Milch glatt rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.

  3. Die restliche Milch einrühren und gut vermischen.

  4. Die Mischung in einen für die Fermentation geeigneten Behälter geben und in das Joghurtgerät stellen.

  5. Bei 37 °C 36 Stunden fermentieren lassen.

 

Hinweis: Inulin dient den Kulturen als Nahrung. Geben Sie pro Charge 1 Esslöffel Inulin je Liter Milch hinzu.

 

Wenn Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne per E-Mail unter team@tramunquiero.com oder über unser Kontaktformular weiter.

 

Warum 36 Stunden?

Die Wahl dieser Fermentationsdauer ist wissenschaftlich begründet: L. reuteri benötigt etwa 3 Stunden pro Verdopplung. In 36 Stunden gibt es 12 Verdopplungszyklen – dies entspricht exponentiellem Wachstum und einer hohen Konzentration probiotischer aktiver Keime im fertigen Produkt. Zusätzlich stabilisiert die längere Reifung die Milchsäuren und macht die Kulturen besonders widerstandsfähig.


!Wichtig zu beachten!

Die erste Charge gelingt bei vielen Anwendern oft nicht. Sie sollte jedoch nicht entsorgt werden. Stattdessen empfiehlt es sich, eine neue Charge mit zwei Esslöffeln der ersten Charge anzusetzen. Falls auch dies nicht gelingt, überprüfen Sie bitte die Temperatur Ihres Joghurtbereiters. Bei Geräten, bei denen sich die Temperatur gradgenau einstellen lässt, gelingt die erste Charge normalerweise gut.


Tipps für perfekte Ergebnisse

  • Die erste Charge ist meist noch etwas flüssiger oder körniger. Verwenden Sie 2 Esslöffel der vorherigen Charge als Starter für den nächsten Durchgang – mit jeder neuen Charge verbessert sich die Konsistenz.
  • Mehr Fett = dickere Konsistenz: Je höher der Fettgehalt der Milch, desto cremiger wird der Joghurt.
  • Der fertige Joghurt ist im Kühlschrank bis zu 9 Tage haltbar.


Verzehrempfehlung:

Genießen Sie täglich etwa eine halbe Tasse (ca. 125 ml) Joghurt – vorzugsweise regelmäßig, idealerweise zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit. So können sich die enthaltenen Mikroorganismen optimal entwickeln und Ihr Mikrobiom nachhaltig unterstützen.

 

Lagerung der Bakterienkapseln

Lagern Sie die Bakterienkapseln an einem kühlen, trockenen Ort. Idealerweise bewahren Sie sie im Kühlschrank auf.

Der wiederverschließbare Kunststoffbeutel schützt die Kapseln vor Feuchtigkeit und eignet sich daher ideal für die Lagerung im Kühlschrank.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQs in der Produktbeschreibung oder im Häufig gestellte Fragen (FAQ) Bereich in der Fußzeile unseres Onlineshops.

 

 

So fermentieren Sie L. reuteri in Saft:

Probiotischer Saft als Alternative zu L.-reuteri-Joghurt

L. reuteri muss nicht unbedingt in Milch fermentiert werden.

Fruchtsäfte können probiotischen Bakterien ebenfalls ein pflanzliches Fermentationsmedium bieten.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass L. reuteri in verschiedenen Fruchtsäften verwendet werden kann, darunter Apfelsaft, Orangensaft, Ananassaft und Mangosaft.

Dies eröffnet eine interessante Alternative zu unserem klassischen L.-reuteri-Joghurt, insbesondere für alle, die sich für milchfreie probiotische Fermentation interessieren.

 

Ist probiotischer Saft dasselbe wie Kombucha?

Nein.

Obwohl beide Getränke durch Fermentation hergestellt werden, ist der mit L. reuteri fermentierte Saft kein Kombucha.

Kombucha wird traditionell mithilfe einer Mischkultur aus Bakterien und Hefen fermentiert.

Bei probiotischem L.-reuteri-Saft wird L. reuteri gezielt als bakterielle Starterkultur hinzugefügt.

Das grundlegende Prinzip ist jedoch ähnlich:

Mikroorganismen verstoffwechseln Bestandteile des Safts und wandeln das ursprüngliche Produkt während der Fermentation um.

 

Kann L. reuteri den Zucker in Fruchtsaft verstoffwechseln?

L. reuteri gehört zur Gruppe der Milchsäurebakterien und kann Kohlenhydrate verstoffwechseln.

Fruchtsaft enthält von Natur aus Zucker, der während der Fermentation als Substrat für den bakteriellen Stoffwechsel dienen kann.

Forschungen zur Fermentation von Fruchtsäften mit Milchsäurebakterien zeigen, dass dieses Prinzip in der Praxis funktioniert.

Während der Fermentation können organische Säuren und andere Metaboliten entstehen, wodurch sich Geschmack, Aroma und Zusammensetzung des ursprünglichen Safts verändern.

 

Welche Fruchtsäfte wurden mit L. reuteri untersucht?

Apfelsaft

Apfelsaft ist für die Fermentation mit L. reuteri besonders interessant.

In einer wissenschaftlichen Studie wurde Apfelsaft mit L. reuteri fermentiert und nach 0, 6, 12, 18, 24 und 30 Stunden analysiert.

Unter den untersuchten Bedingungen betrug die optimale Fermentationszeit etwa 18 Stunden.

Die Fermentation beeinflusste unter anderem die Zusammensetzung der Aromastoffe, organischen Säuren und Polyphenole im Apfelsaft.

Eine weitere Studie zeigte ebenfalls, dass L. reuteri in Apfelsaft lebensfähig bleiben kann.

 

Orangensaft

Auch Orangensaft wurde als Medium für L. reuteri untersucht.

Untersuchungen zeigten, dass L. reuteri in Orangensaft lebensfähig bleiben kann, wodurch er zu einer weiteren potenziell interessanten Grundlage für probiotische Getränke wird.

 

Ananassaft

Dasselbe gilt für Ananassaft.

Es wurde außerdem gezeigt, dass L. reuteri in Ananassaft lebensfähig bleibt.

 

Mangosaft

Die gezielte Fermentation von Mangosaft mit L. reuteri wurde ebenfalls wissenschaftlich untersucht.

Während der Fermentation beobachteten die Forschenden Veränderungen des Zuckergehalts und des Stoffwechselprofils des Safts.

Diese Ergebnisse liefern weitere Belege dafür, dass Fruchtsaft als Fermentationsmedium für L. reuteri dienen kann.

 

Warum die Fermentationszeit wichtig ist

Wenn du bereits unseren Wenn du unseren L.-reuteri-Joghurt zubereitest, weißt du, wie wichtig eine konstante Temperatur und die richtige Fermentationszeit sind.

Für Saft gelten dieselben grundlegenden Prinzipien, auch wenn die optimalen Bedingungen von denen für Joghurt abweichen können.

Dies wird besonders anschaulich durch die Apfelsaftstudie.

Die Forschenden analysierten mit L. reuteri fermentierten Apfelsaft nach 0, 6, 12, 18, 24 und 30 Stunden.

Unter den untersuchten Bedingungen erwiesen sich etwa 18 Stunden als optimale Fermentationszeit.

 

Dies veranschaulicht ein wichtiges Prinzip:

Eine längere Fermentation bedeutet nicht automatisch eine bessere Fermentation.

 

Die optimale Fermentationszeit hängt von den Bakterien, dem Fermentationsmedium, der Temperatur, dem pH-Wert und anderen Bedingungen ab.

Auch verschiedene L.-reuteri-Kulturen können sich etwas unterschiedlich verhalten, daher sollte die Fermentationsdauer von etwa 18 Stunden als einen wissenschaftlich untersuchten Ausgangspunkt und keine unter allen möglichen Bedingungen garantierte optimale Vorgehensweise dar.

 

So stellen Sie fermentierten Apfelsaft mit L. reuteri her

Das folgende Rezept überträgt die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zu L. reuteri und der Fermentation von Fruchtsaft in eine einfache Methode zum Experimentieren zu Hause.

 

Zutaten und Ausrüstung für 1 Liter

  • 1 Liter (etwa 34 fl oz) 100 % pasteurisierten Apfelsafts

  • 1 Kapsel L. reuteri mit 5 Milliarden KBE

  • Ein sauberes Fermentationsgefäß mit ausreichend Freiraum

  • Eine Fermentationsschleuse

  • Einen Joghurtbereiter oder ein anderes Gerät, das etwa 37 °C / 99 °F halten kann

 

Den richtigen Apfelsaft auswählen

Verwenden Sie 100 % pasteurisierten Apfelsaft ohne Konservierungsstoffe.

Überprüfen Sie vor dem Kauf des Safts stets die Zutatenliste.

Insbesondere sollte er kein Kaliumsorbat und kein Natriumbenzoat enthalten.

Dr. William Davis empfiehlt ausdrücklich, für die Fermentation von Saft Saft ohne Konservierungsstoffe zu verwenden, und erwähnt ausdrücklich, Kaliumsorbat und Natriumbenzoat zu vermeiden.

Das ist mikrobiologisch nachvollziehbar:

Konservierungsstoffe werden Lebensmitteln gerade deshalb zugesetzt, weil sie das Wachstum von Mikroorganismen hemmen.

Während der Fermentation möchten wir jedoch das Gegenteil: Die hinzugefügten Bakterien sollen metabolisch aktiv bleiben und sich vermehren.

 

Schritt 1: Den Apfelsaft vorbereiten

Öffnen Sie einen frischen Behälter pasteurisierten Apfelsafts und gießen Sie 1 Liter in ein gründlich gereinigtes Fermentationsgefäß.

Lassen Sie oben im Gefäß ausreichend Freiraum.

 

Schritt 2: L. reuteri hinzufügen

Öffnen Sie eine Kapsel L. reuteri mit 5 Milliarden KBE und geben Sie den gesamten Inhalt in 1 Liter Apfelsaft.

Gründlich umrühren, um die Starterkultur gleichmäßig im Saft zu verteilen.

Dadurch ergibt sich eine Anfangskonzentration von etwa 5 Millionen KBE pro Milliliter Apfelsaft.

 

Schritt 3: Eine Fermentationsschleuse verwenden

Fermentieren Sie den Saft niemals in einem luftdichten, vollständig verschlossenen Behälter.

Während der Fermentation kann Gas entstehen, wodurch sich in einem verschlossenen Gefäß möglicherweise ein erheblicher Druck aufbaut.

Verwenden Sie eine Fermentationsschleuse, durch die Fermentationsgase entweichen können und die gleichzeitig dazu beiträgt, das Ferment vor Verunreinigungen aus der Umgebung zu schützen.

Dieses Prinzip ist auch von anderen Fermentationsmethoden bekannt, darunter Kombucha und andere fermentierte Getränke.

 

Schritt 4: Bei etwa 37 °C / 99 °F fermentieren

L. reuteri wird typischerweise bei etwa Körpertemperatur kultiviert.

Als praktischen Ausgangspunkt den Apfelsaft während der gesamten Fermentation auf etwa 37 °C / 99 °F halten.

Es ist wichtig, die Temperatur möglichst stabil zu halten.

 

Schritt 5: Etwa 18 Stunden fermentieren

Als Ausgangspunkt für Apfelsaft etwa 18 Stunden fermentieren.

Diese Empfehlung basiert auf wissenschaftlichen Untersuchungen, bei denen mit L. reuteri fermentierter Apfelsaft nach 0, 6, 12, 18, 24 und 30 Stunden analysiert wurde.

Unter den untersuchten Bedingungen wurden etwa 18 Stunden als optimale Fermentationsdauer ermittelt.

Allerdings sollte eine Dauer von 18 Stunden nicht als universell garantiertes Optimum für jede L.-reuteri-Kultur angesehen werden.

An der Fermentation sind lebende Mikroorganismen beteiligt, und die Ergebnisse können je nach Bakterienkultur, Saft, Ausgangsanzahl der Bakterien, pH-Wert und Fermentationsbedingungen variieren.

 

Schritt 6: Fermentation durch Kühlung beenden

Sobald die Fermentation abgeschlossen ist, stellen Sie den Saft direkt in den Kühlschrank.

Die deutliche Temperatursenkung verlangsamt die bakterielle Stoffwechselaktivität und damit die weitere Fermentation erheblich.

Bewahren Sie den fertigen probiotischen Saft im Kühlschrank auf.

 

Benötigen Sie Inulin oder Akazienfaser?

Nicht unbedingt.

Im Gegensatz zu Milch enthält Fruchtsaft bereits beträchtliche Mengen natürlich vorkommender Zucker, die als Substrate für den bakteriellen Stoffwechsel dienen können.

Die Forschung zur Fermentation von Fruchtsaft mit L. reuteri zeigt, dass die Fermentation ohne Zugabe des Inulins erfolgen kann, das üblicherweise bei der Zubereitung unseres L.-reuteri-Joghurts verwendet wird.

Ob die Zugabe präbiotischer Ballaststoffe wie Inulin oder Akazienfaser die Fermentation für eine bestimmte L.-reuteri-Kultur weiter verbessern könnte, ist eine separate Frage und erfordert weitere Untersuchungen.

 

Warum können die Fermentationsergebnisse variieren?

L. reuteri ist ein lebender Mikroorganismus.

Wie erfolgreich die Fermentation verläuft, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Temperatur, Fermentationsdauer, anfängliche Bakterienkonzentration, pH-Wert und Zusammensetzung des Safts.

Auch verschiedene L.-reuteri-Kulturen können sich in ihren Stoffwechseleigenschaften unterscheiden.

Wissenschaftliche Forschung belegt dennoch das grundlegende Prinzip, dass Fruchtsäfte ein geeignetes Medium für L. reuteri darstellen können und dass L. reuteri unter geeigneten Bedingungen in Fruchtsaft lebensfähig bleiben oder ihn aktiv fermentieren kann.

 

L.-reuteri-Saft oder L.-reuteri-Joghurt?

Unser L.-reuteri-Joghurt bleibt die etablierte Zubereitungsmethode, die in unseren bestehenden Fermentationsanleitungen beschrieben wird.

Die Sa offeriert eine zusätzliche und spannende Option, insbesondere für Menschen, die sich für pflanzliche oder milchfreie Fermentation interessieren.

Die Forschung zeigt zunehmend, dass L. reuteri nicht auf eine joghurtähnliche Fermentation beschränkt ist; auch Fruchtsäfte wie Apfelsaft können als Fermentationsmedium für L. reuteri verwendet werden.

Dadurch wird probiotischer Saft zu einer interessanten neuen Möglichkeit, die Fermentation mit L. reuteri zu erkunden.

 

Hinweis zur Verträglichkeit:

Fermentierter Fruchtsaft wird möglicherweise schlechter vertragen als L.-reuteri-Joghurt, insbesondere von Menschen, die empfindlich auf Fruktose, Fruchtsäuren, fermentierte Lebensmittel oder FODMAPs reagieren.

Durch die Fermentation wird nicht unbedingt der gesamte natürlich vorkommende Zucker aus dem Saft entfernt.

Wenn Sie zum ersten Mal probiotischen Saft ausprobieren, beginnen Sie mit einer kleinen Menge und beobachten Sie Ihre individuelle Verträglichkeit.

 

1 Kommentar

If my batch separates, I make a blended Orange 🍊 Julius!
DO NOT throw the separated batch out, it still contains all the goodness, just get creative…

RubyTwoShoes

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